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Gartenräume - Wendland

Wendisch Barock


Heide Kowalzik
OT Süthen Nr. 3
29482 Küsten
Tel.: +49 (0)5841-5401
eMail: heide.kowalzik@gmx.de


Öffnungszeiten:

 geöffnet zu den Gartenräume-Terminen,


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Barocker Gruß



Angebote:

 Wein
 selbstgebackene Paggeleitz, ein wendisches, herzhaftes Gebäck

 Hunde an der Leine willkommen


Kunst im Garten:

 Im hinteren Garten stelle ich bei gutem Wetter meine Bilder aus.


 In meinem Buch "Parums Welt" kann man etwas über den Dorfchronisten Johann Parum Schultze erfahren, der vor dreihundert Jahren in Süthen gelebt hat und über Unwetter, Kindsmord und Streit mit dem Pastor berichtete. Er versuchte auch, die wendische Sprache in Wortlisten aufzuschreiben. "Wenn es mit mir und noch drei anderen Personen in meinem Dorf vorbei ist, dann wird niemand mehr wissen, wie ein Hund auf Wendisch genannt wird."

 In meinem zweiten Buch "Noch solch ein Tag im Wendland" erzähle ich Geschichten aus der heutigen Zeit, die gelegentlich ins Fantastische abdriften.


"Die Geschichte meines Gartens"

Es begann mit einer geschwungenen Linie, die mein Mann aus Steinen für Kopfsteinpflaster durch den Garten legte.
Ich fasste den Weg mit selbstgezogenen Buchsbaumpflänzchen ein, die jetzt als dunkelgrüne Begrenzungen die Fläche strukturieren.
Jahr um Jahr legte er neue Wege an. Der Gemüseanbau verringerte sich. Die umgrenzten Flächen wurden für Blumen und flache Sträucher bedeutsam.
Für mich ist mein Garten wie eine Leinwand. Auch in meinen Bildern ziehe ich Linien, ergänze, fülle Flächen mit Farbe und lasse mich von Zufällen überraschen.
In meinem Garten buddele ich, versetze, pflanze neu und kämpfe oft vergeblich um üppiges Wachstum, denn unser Kossaterhäuschen wurde an einer ehemaligen Sandkuhle erbaut, deren abfallende Hänge das Grundstück begrenzen.
Trotz jahrelanger Kompostzugabe lechzt der Boden nach Wasser. Ich lerne, mich zu begnügen. Doch wenn ich morgens an meiner Küchentür stehe und und die grünen Strukturen und jahreszeitlichen Veränderungen betrachte, erfüllt mich Ruhe und Freude. Der Einsatz dort ist für mich keine Arbeit - ich halte es mit dem englischen Begriff "gardening" - ein selbstverständliches, erfüllendes Tun.

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Der Aufpasser